Eine Kirche ohne Orgel ist wie ein Körper ohne Seele!
Bitte unterstützen Sie die Restaurierung und Instandsetzung unserer
Gebr. Jehmlich Orgel durch Ihre Spende.
Die Ev.luth. Kirchgemeinde Wittgensdorf und der Kultur- und Heimatverein Wittgensdorf e.V. bedanken sich bereits jetzt ganz herzlich bei Ihnen.
Spendenkonten
Ev.-luth. Kirchgemeinde Wittgensdorf
Konto: 1682009051 | BLZ: 35060190
bei der Bank für Kirche und Diakonie
Kennwort “RT-Nr. 0720 Orgel Wittgensdorf”
Kultur- und Heimatverein Wittgensdorf e.V.
Konto: 3537004728 | BLZ: 87050000
bei der Sparkasse Chemnitz
Kennwort “Orgel”
Zuwendungsbestätigungen zur Vorlage bei Ihrem Finanzamt stellen wir Ihnen gern aus.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch unter “Aktuelles” auf den Seiten der Kirchgemeinde Wittgensdorf und über die Webseite der Stiftung Orgelklang .
ausführlicher Bericht über den aktuellen Stand:
Wittgensdorf ist „Orgel des Monats Juli“ bei der bundesweiten Stiftung Orgelklang - Sanierung startet im September
Im Juli hat die Stiftung Orgelklang, die uns in diesem Jahr mit 7.500 € als eines von 21 Projekten in Deutschland fördert, die Wittgensdorfer Orgel zur „Orgel des Monats“ gewählt und uns damit aus der Masse der Förderprojekte nochmals herausgehoben und auf ihrer Homepage www.stiftung-orgelklang.de ausführlich präsentiert.
Am 11. September wird unsere Wittgensdorfer Jehmlich-Orgel im Gottesdienst zum vorerst letzten Mal erklingen, bevor in der darauf folgenden Woche die Orgelbauer der Großolbersdorfer Firma Wünning mit der Demontage der Orgel und damit der lange ersehnten und geplanten Komplettsanierung beginnen.
Doch lassen Sie mich kurz der Reihe nach von den wichtigsten Ereignissen bei der Vorbereitung unseres großen Vorhabens im 1. Halbjahr dieses Jahres berichten:
Am 02. Februar weilten Herr Dr. Streetz vom Sächsischen Landesamt für Denkmalschutz aus Dresden und Frau Fuchs von der unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Chemnitz zu einem Vor-Ort-Termin in Wittgensdorf und ließen sich wesentliche Fakten zur Orgel und zur geplanten Baumaßnahme persönlich erläutern.
Die erforderliche denkmalschutzrechtliche Genehmigung erreichte uns daraufhin im März. Dabei erging u.a. die Auflage, die Rückstände von in DDR-Zeiten ins Instrument eingetragenen hoch giftigen Holzschutzmitteln (Hylotox) durch eine Fachfirma beseitigen zu lassen. Hierfür wurden umgehend aktuelle Angebote eingeholt. Diese Auflage führt zu Mehrkosten von ca. 8.000 €. Das Regionalkirchenamt Chemnitz gewährt uns dafür allerdings auch einen zweckgebundenen Zuschuss von 2.700 €.
Im Mai traf die Zustimmung zum förderunschädlichen vorzeitigen Maßnahmebeginn von der unteren Denkmalschutzbehörde bei uns ein. Damit konnte der Kirchenvorstand am 07. Juni den Orgelbauvertrag mit der Firma Wünning unterzeichnen. Die Firma erhielt damit den Auftrag zur Ausführung des ersten Bauabschnitts im Wert von ca. 55.000 € mit der Option auf unmittelbar anschließende Weiterführung des zweiten Bauabschnitts im Wert von weiteren 17.000 €. Wie aus der nachfolgenden Grafik ersichtlich, ist der erste Bauabschnitt mittlerweile finanziell untersetzt.

Wie aus der Grafik ersichtlich, ist der erste Bauabschnitt mittlerweile finanziell untersetzt.
Die o.g. Option können und wollen wir bis spätestens Anfang Februar 2012 ziehen, wenn auch die Finanzierung des zweiten Bauabschnitts bis dahin gesichert ist. Unterstützen Sie uns bitte weiterhin so fleißig wie bisher, dann werden wir dieses Ziel sicher erreichen! Wir bedanken uns schon heute ganz herzlich bei allen Helfern und Spendern!
Ein wesentlicher offener Punkt unseres Finanzplans ist noch die beantragte Förderung von Seiten der Denkmalpflege. Einen Zuschuss können wir dort frühestens im Jahre 2012 erwarten. Die Entscheidung hierüber wird allerdings auch erst im nächsten Jahr fallen.
Kurzfristig nach Auftragserteilung erfolgte bereits am 16. Juni durch die Firma Püschner aus Hartmannsdorf im Osterzgebirge die Dokumentation der vorhandenen Holzschutzmittelbelastung mittels Röntgenfluoreszenzanalyse. Nach der Auswertung der Ergebnisse, die uns Mitte Juli erreichte, war eine genaue Einschätzung des Kontaminationsgrads und damit des erforderlichen Dekontaminationsaufwands und der Zusatzkosten möglich. Das Fernwerk unserer Orgel ist demzufolge glücklicherweise frei von Holzschutzmittelrückständen; die Holzpfeifen sind allerdings teilweise hoch und der Orgelinnenraum auch nennenswert belastet. Die Giftstoffe werden dann Ende September im Zuge der Orgeldemontage von einer Dresdener Spezialfirma mit einem patentierten Vakuumwaschverfahren beseitigt.
Während der Zeit der Nichtspielbarkeit der Jehmlich-Orgel stellt uns die Firma Wünning vertragsgemäß eines ihrer transportablen Truhenpositive als Provisorium kostenlos zur Verfügung.
Die Planung sieht die Fertigstellung aller Arbeiten im Mai 2012 vor. Die feierliche Wiederweihe der Orgel soll – so Gott will – in einem Festgottesdienst am Pfingstsonntag, dem 27. Mai 2012, erfolgen. Das Orgelweihkonzert wird uns KMD Prof. Matthias Eisenberg am darauf folgenden Pfingstmontagabend, dem 28. Mai 2012, spielen. Wer ihn zu unserem Auerswalder Benefizkonzert im Advent 2009 erlebte, wird sich diesen Termin sicher schon jetzt notieren und allen anderen Musikliebhabern kann ich nur raten, Gleiches zu tun.
Bereits jetzt sei auch verraten, dass uns für unsere Wittgensdorfer Kirche eine Konzertzusage des weltbekannten Dresdener Startrompeters Prof. Ludwig Güttler und seines virtuosen Begleiters an der Orgel KMD Friedrich Kircheis für den 27. November 2012 vorliegt.
Der Vorverkauf für dieses und das Orgelweihkonzert wird bereits im Herbst dieses Jahres starten, so dass ich an dieser Stelle mitten im Sommer schon mal eine erste Empfehlung für sicher nicht alltägliche Weihnachtsgeschenke aussprechen kann!
Wolfram Schneider
Kultur- und Heimatverein Wittgensdorf e.V.
