Willkommen in Wittgensdorf

Ortsteil der Stadt Chemnitz

 Veranstaltung - 21.04.2012 

112. Folge "Große Kunst in kleinem Ort
"Von Barock bis Rock"
mit den "Traminern" aus Dresden

Vorankündigung

Geschichte unserer Ortschaft

1150 Der Ortsname bezieht sich auf den Anführer fränkischer Bauern mit dem Namen Wittigo, die sich 1150 hier ansiedeln. Der Waldenburger Ritter läßt den Wald roden und baut ein sogenanntes „Vorwerk“, das spätere Rittergut.
1200 haben sich verschiedene Gewerbe entwickelt. Es gibt Mühlen, Bäckereien, Hufschmieden, Steinbrüche.
1254 wird Wittgensdorf in den Papieren des Klosters Kempnitz erstmals erwähnt.
1346 wird Wittgensdorf in der Meißener Bistumsmatrikel genannt.
1618 Vor dem Dreißigjährigen Krieg ist die Leinwandweberei eine wichtige Erwerbsquelle.
1630 – 1637 wütet die Pest, an der 326 Einwohner starben. Ganze Familien erloschen.
1639 besetzt die schwedische Armee Zwickau und Chemnitz und verursacht großen Schaden. Die Wittgensdorfer und Murschnitzer Einwohner fliehen über Helsdorf zur Rochsburg.
1650 320 Einwohner in Wittgensdorf.
1800 1.100 Einwohner.
1825 1.780 Einwohner.
1826 wird Wittgensdorf als großes, volkreiches Fabrikdorf bezeichnet.
1839 erster Gemeinderat wird gewählt.
1846 das Grundstück Rathausplatz 1 wird für Schulzwecke käuflich erworben.
1856 Rittergutsherr Albanus verliert den Gutsherrentitel und damit die Verfügungsgewalt über das Dorf.
1864 Errichtung der Postexpedition auf dem Grundstück Rathausplatz 3.
1866 Übernahme des neu erbauten Schulhauses, Rathausplatz 1.
1870 3.500 Einwohner, Handschuhindustrie.
1872 Bahnbau der Strecke Chemnitz – Leipzig. An der Burgstädter Straße 5 entsteht eine Brauerei.
1874 Eisenbahnstrecke Wittgensdorf – Limbach.
1875 Das königliche Standesamt zu Wittgensdorf wird eingerichtet.
1882 Gründung des Vereins „Zur letzten Ruhe“. Amtsblatt für den Gemeindebezirk Wittgensdorf erscheint.
1888 Bau des kaiserlichen Postamtes.
1889 wird die Zentralschule bezogen. Die Gemeindeverwaltung mietet die obere Etage der bisherigen Schule, Rathausplatz 1.
1902 Bau der Chemnitztalbahn. Bau der Transformatorenhäuser bis 1908.
1903 in Wittgensdorf werden 5.555 Einwohner, 28 Vereine und 43 Firmen gezählt.
1905 entstehen folgende Siedlungen: Kolonie Häberle, Genossenschafts-Wohnhäuser an der Burgstädter Straße, Kleinsiedlung im Ziegeleigelände u.a.
1914 – 1918 Erster Weltkrieg: 16 gefallene, 16 Personen für tot erklärt.
1918 Genehmigung zum Bau des Wasserwerkes und der Ortswasserleitung.
1919 Gasversorgung.
1921 Die Gemeinde läßt Notgeld drucken.
1922 Volksbegehren. Enteignung des Fürstenvermögens in den Folgejahren.
1939 – 1945 Zweiter Weltkrieg. 179 gefallene, 82 Personen für tot erklärt.
1945 14. April Die Amerikaner nehmen den Ort in Besitz. 29. Juni Wittgensdorf gehört zur sowjetischen Besatzungszone.
1949 Das ehemalige Herrenhaus des Rittergutes wird Kindergarten.
1953 Fertigstellung des Landambulatoriums.
1956 700-Jahrfeier des Ortes.
1958 Abschaffung der Lebensmittelkarten.
1964 30 Krippenplätze in der Burgstädter Straße 5.
1972 Halbstaatliche Betriebe werden Volkseigentum.
1976 Baubeginn der Rudolf-Harlaß-Gießerei.
1989 unmittelbar nach dem 40. Jahrestag der DDR Beginn der „Wende“; friedliche Revolution; Beginn der Umgestaltung des Wirtschaftssystems.
1990 Erste freie Wahlen seit 1932; Währungsunion; Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990.
1991 Das Drahtziehmaschinenwerk brennt ab. Den VEB Trikotex übernimmt die Firma Schießer.
1992 Rekonstruktion des Freibades nach dem neuesten Stand der Technik.
Eröffnung des Gewerbecenters Wirth mit neuen Geschäften. Firma Flender übernimmt die Rudolf-Harlaß-Gießerei.
1993 Für den Ort beginnt der Bau der Kanalisation. Das Manometerwerk wird ein privater Betrieb. Das Regenbogenhaus e.V. für Kinder und Jugendbetreuung entsteht in der Ehemaligen Kinderkrippe, Obere Hauptstraße 18B
1994 Auf dem Gelände der Burgstädter Straße 5 entsteht eine Altenwohnanlage. 120 Jahre Freiwillige Feuerwehr.
1995 Anfang Mai wird das Wittgensdorfer Ortschaftswappen durch die zuständigen Behörden genehmigt.
1996 Hochwasser richtet schwere Schäden an
1998 seit 1. Februar hat Wittgensdorf eine eigene Homepage
1998 die Feierlichkeiten zur Kirchnerehrung beginnen mit einem Orgelkonzert am 12. September.
1999 Die Siedlung Wittgensdorf feiert 75 Jähriges Bestehen
2004 Wittgensdorf feiert sein 750 Jähriges Bestehen

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